Auftragsgewinnung
Raus aus der Abhängigkeit von Handwerkerportalen: Eigene Anfragen statt Preisvergleich
Portale liefern Anfragen, aber oft mit Preisdruck und Konkurrenz. Warum ein eigener Vertriebskanal für Handwerksbetriebe langfristig mehr bringt.
Handwerkerportale versprechen schnelle Anfragen. In der Praxis landen dieselben Anfragen oft bei mehreren Betrieben gleichzeitig, und am Ende entscheidet der Preis. Für viele Betriebe entsteht so eine Abhängigkeit, die Marge und Planung kostet.
Die Nachteile von Portalen
- Anfragen werden mit Mitbewerbern geteilt.
- Kunden vergleichen vor allem den Preis.
- Gebühren und Kosten pro Kontakt steigen.
- Der Kundenkontakt gehört dem Portal, nicht Ihnen.
Was ein eigener Vertriebskanal anders macht
Kommt ein Kunde über Ihre eigene Website, hat er sich bereits mit Ihrem Betrieb beschäftigt. Er kennt Ihre Leistungen, Ihre Referenzen und Ihre Region. Das Gespräch beginnt mit Vertrauen statt mit einem Preisvergleich.
Praxisbeispiel: Gerhardt's Fenster- & Türenservice
Der Berliner Betrieb von Sven Gerhardt war stark von Portalen wie MyHammer und Aroundhome abhängig. Mit einem eigenen digitalen Vertriebskanal kamen über 300.000 € zusätzliches Auftragsvolumen im ersten Jahr und über 100 vorqualifizierte Anfragen hinzu. Mehr dazu in der Fallstudie Gerhardt's Fenster- & Türenservice.
Schrittweise umsteigen
Sie müssen Portale nicht von heute auf morgen aufgeben. Bauen Sie parallel Ihre Sichtbarkeit bei Google, Ihre Website und Ihren Anfrageprozess auf. Sobald der eigene Kanal trägt, können Sie Portale gezielt reduzieren.
Häufige Fragen
Lohnen sich Portale überhaupt noch?
Als Ergänzung können sie sinnvoll sein. Als einzige Quelle für Aufträge machen sie Ihren Betrieb verwundbar.
Fazit
Wer seine Anfragen selbst gewinnt, bestimmt Preise und Auswahl der Projekte stärker selbst. Ein eigener Vertriebskanal ist die Grundlage für planbares Wachstum.